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Entwicklung der Schule Dannau

Im Juni 2007 wurde für Grundschulen eine Mindestgrößenverordnung erlassen. Danach müssen mindestens 80 SchülerInnen die Schule besuchen, damit sie eigenständig bleiben kann. Für die Schule in Dannau musste aufgrund der geringen Schülerzahl ein Partner gefunden werden.

 

Im Januar 2010 wurde deshalb ein Schulverband mit Blekendorf, Hohwacht und Dannau geschlossen. Die Grundschule in Hohwacht wurde im August 2012 aufgelöst. Da das Schulamt Plön die Lehrerstundenzuweisung an eine Lerngruppengröße von 22 SchülerInnen knüpft, ist es nicht mehr möglich jahrgangsgebunden zu unterrichten. In Dannau wurden der 1. und 2. Jahrgang und der 3. und 4. Jahrgang übergreifend zusammengefasst.


Trotz vieler gemeinsamer Anstrengungen gestaltete sich die Organisation des Stundenplanes schwierig. Unterschiedlich starke Jahrgänge tragen das ihre dazu bei. Auch das neue Schulgesetz enthält eine Mindestgrößenverordnung. Es weist aber daraufhin, dass Grundschulen auch weniger Schüler/-innen haben können, wenn sie denn Modellschule sind.

 

Das Kollegium, die Elternvertreter/-innen und die Bürgermeister der Gemeinden fanden sich im Herbst 2013 zu einer Konzeptgruppe zusammen, um für Dannau ein gemeinsames Modell zu entwickeln.  


In mehreren Sitzungen und Arbeitsgruppen wurde das Ziel betont, Lernsituationen zu schaffen, in denen die Schüler/-innen zunehmend selbst Verantwortung für ihr Lernen übernehmen. Unterrichtsinhalte müssen individualisiert unterrichtet werden, um Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit zu gewährleisten. Jedes Kind soll anhand seines individuellen Leistungsstandes und Lerntempos gefördert und gefordert werden.

 

In der letzten Sitzung im April 2014 konnte die Arbeit abgeschlossen werden. Das Konzept wurde im Mai der Schulkonferenz zur Beschlussfassung vorgelegt und wurde dann den Eltern erläutert. Seit dem Schuljahr 2014/15 findet es Anwendung.